Dä Samichlaus im 2003

 

Am 5. Dezember 2003 hat der Samichlaus und der Schmutzli am Chlausabend die Spielbuehne99 besucht. Stattgefunden hat das im "Chegelchäller" des Restaurants Ochsen in Dietikon. Der Samichlaus ist ganz unverhofft aufgetaucht und wollte ein paar Versli hören. Natürlich gab's für jeden und jede einen kleinen Chlaussack. Und dazu einen Spruch in Anlehnung an das aktuelle Stück "De Götti chunnt":
 

 

Hildegard:
Sit em Theater, wird’s in Dietikä mängem, so richtig angscht und bang,
 wänn er d’Hilde gseht uf emene Spaziergang.
Me häd sorge um Huus, Schopf und Gartemürli,
Sie hät ebä en bliibende Iidruck hinterla, mit ihrem Chrone-Füürli.
Mit de Hilde hät mer’s scho immer glatt und gsellig gha,
und Alli hoffed fescht, dass s’nöchscht Jahr wieder heisst: „Ja, die Alti isch au da!“

 

Heidi:
Bi de Probe hät’s Heidi amis ihri Sätzli wie’s grad cho sind zämekleistered
Aber a de Uffuehrige hät sie den jede Iisatz mit Bravour gmeisteret!
S’Problem isch äs anders: Mängisch isch’s en Sturz i de Probe,
dänn wieder en Unfall, da chan ich sie würklich nöd lobä,
und scho isch de ganzi Fuess im Gips, nur d’Zeche lueged drus,
da chan ich nume Säge, „Nei, das haltet mini Nerve nüme n’us!“

 

Hansruedi:
Eine vo de Spielbühni99 isch eigentlich immer im Schtress,
Segs bim Probe, segs i de Rolle im Theater-Dress,
Dänn raucht er e Zigi nach der andere
Und tuet im Umkleideruum uf und abe wandere
Aber eis weisch sicher wenn de Hansruedi kennsch
Er isch euise Vorzeige-Theatermensch!

 

Hansjörg:
De Hansjörg isch s’puuri Gegeteil vo sim Schätzli,
Immer Ruhig und kuhl; nüüt bringt ihn i d’Sätzli.
Nur eis hät er am Aendi vo de Probä nümme vertreit,
nämlich wänt d’Regie motzt, wänn er „Göddie“ seit.
Me hät i’m s’Schwabedütsch nöd welle näh,
und er hät d’Puäntä chönne bringä, vo „Chleihünigäh“
Bim Schminke für d’uffüehrige git er sogar de Frau Tips
Wie sie chönd aamale d’augenlieder und d’lipps.

 

Vreni:
Mängmal isch d’Präsidentin scho chli sträng und tuet gern kommandiere,
gächts nach ihre, müestet sich alli die ganzi ziit konzentriere.
E chli meh Geduld währ scho nöd schlächt,
dänn eigentlich machets ja alli rächt.
Für öppis hät sie e speziells Talänt,
will sie de Rolletext, wie kein andere Kännt,
Frei nach em Motto:
„Weisch mal nümm wies wiitergaht,
s’Vreni hät din Satz parat!“

 

Daniela:
Daniela isch e ganze e liebi, mängisch fasch echli zvill
Statt usrüefe und diskutiere isch si lieber still.
Defür chasch mit ihre Ross go stehle und alli händ si gern
Und das verdankt si, das isch sicher, ihrem guete Chern.
Was würded mer au mache ohni sie,
drumm hoffed mer, sie isch no lang debi.

 

Luke:
Uf de Bühne isch er de Chrüsel
Und wänn er nöd duschet hät de Stinki, de Grüsel
Er isch nöd immer so motiviert gsi, sini Problem und Sorge
Sind während de Probe nöd immer bliibe verborge
Mir sind froh und dankbar händ mir in gha, de zuesätzlichi Maa
Nur Schad, dass er euis jetzt scho wieder wott verlaa.

 

Bruno:
Bim Bruno hämmer zerscht nüd gfunde zum verzellä,
aber Eis hämmer em schono säge wellä,
öppe machsch gar e chli vill Faxä und spillsch de Chlaus,
und das isch de n’andere mängisch en Graus.
Als Kassier macht er mit em Gäld gern en Huufä,
debii würdet’s d’Spiller lieber go versuufä.
Als falsche Götti hätt er das Jahr s’Publikum chönne verzückä,
und mit dem Schnarchlä vor Allem d’Lüüt vo de Solvita chönnä beglückä.

 

Katharina:
D’Frau Haller Erika liebt’s, wie d’Katharina,
e chli umezgiftlä und chans nöd la si laa,
Das hät dänn glaub’s nöd jede immer möge verträge,
wett ich ihre a dere Stell no säge.
Choche duet sie usgezeichnet, das findet die andere lässig,
so isch am Probeweekend d’Kürbissuppe spitzemässig
D’Katharina hät das Jahr uf de Bühne mit ihrem Debut brilliert
Und d’Zueschauer und Mitspieler gliichermasse fasziniert.

 

Jens:
Ich ha ghört zwüschedure isch em de Verein echli zvill gsi und de Jens echli strapaziert.
Es muess aber au alles perfekt sii was er fabriziert!
Z’Oetwil hät er de Strom müesse go sueche
Und drum häsch en au zwüschedure echli ghört flueche
Aber will de Jens d’Arbet nöd tuet schüüche
Hät die Nebelmaschine dänn glich no chöne rüüche
Am Schluss hät alles funktioniert und das bedüütet
Sogar s’Telefon hät bime Aaruef glüütet

 

Muriel:
Am Aafang hät sie d’Spiller mit de Mäldig schockiert,
a de Uufüherige werde dasmal nöd Souffliert.
Ah ja; und wär dä Probeablauf e chli besser strukturiert,
hetti das d’Mitspiller öppe mal meh motiviert.
Am Schluss isch dänn alles Guet usecho,
und d’Muriel als Doch-no-Souffleuse hät de Spiller d’Angscht gnoh.
Au s’Telifon und d’Lüti hät sie hinder dä Kullisse bedient,
und damit es grosses DANKESCHÖN verdient.

 

Tosca:
Das Jahr hät Tosca g’schpillt e schussligi Führwehrtante,
und hät immer es paar sprüch gha uf de Kantä.
Z’Sägä gits höchschtens; Tosca, mach nöd alles mitenand
Dänn gaht’s vill ringer vo de Hand.
Ah ja, und jetzt wünsched mir Dir,
Dass Du äntlich chunsch zu dim Bier.

 

Tobias:
Mit Führwerwagä und Leitere,
tuet de chlii Führwehrmaa Guschti, d’Lüüt erheitere.
D’Chleider sind em scho e chli gross gsii, und au das seil, das grossi,
hät de Tobias am liebschtä wellä los sii.
Aber schliesslich isch er s’zäni gsii und snöchschte Mal, das liit uf der Hand,
Wird er dänn euse Kommandant.

 

Markéta:
D’Markéta hät d’Regisseurin unterstützt
und ich dänke, es hät vill gnützt,
nur leider isch es nöd meh gange,
aber das hät mer au nöd chönä verlange.
Und wänn sie cho isch, händ’s vill profitiert,
und öppe mal Neus uusprobiert.
Meh ghört, bald wird sie d’Schwitz verlah und egal wohii,
eus wird sie immer willkomä sii.

 

Dani:
Mängem g’heit i d’hose sis herzli,
wänn de dani triibt sini Scherzli,
Vor allem a de Dernière, weiss me nöd so gnau, was eim blüeht,
und öb er eim nöd us de rolle uus rüert.
Mal Zucker im Schnapps, e Sunneblueme, oder e Bierfläsche unverhofft
So Gschpässli macht de cheibe Dani oft.
Und würd er’s nöd machä, würdet mer’s vermisse,
und dass wär doch würklich ………… en Seich.

 

Sonja und Markus:
Schaad isch d'Sonja und de Markus nöd da,
bi dene hetted mer würkli nume guet's zum säge gha!
 

hihi ;-)